極真会館= Kyokushinkai           

空手= Karate

 

極Kyoku =

äusserst, grösstmöglich, endgültig 

真shin =

Wahrheit oder Wirklichkeit 

Schulung der inneren Haltung und des Geistes 

会館kai =

sich treffen, vereinen, verbinden

 

空Kara=

leere

 

手te=

Hand

 

Kyokushin Karate ist weit mehr als eine der effizientesten Kampfkünste. Es stärkt den Willen, hält körperlich und geistig fit, gibt Selbstvertrauen und Gelassenheit und trägt zum inneren Wachstum bei.

 

Kyokushin Karate verbindet sowohl körperliche, als auch geistige Aspekte. Es fördert die Beweglichkeit, Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit. Aber auch Kraft, Koordination und Körperkontrolle. Kyokushin Karate eignet sich hervorragend für die Selbstverteidigung.

 

Im Karateunterricht kann man vom Stress und Alltag abschalten und zu sich und seinem Körper finden.

 

Sosai Oyama entwickelte mit dem Kyokushinkai einen Karatestil, der sich mehr auf die realistische Anwendung im Alltag konzentrierte. Er wusste, dass man mit nur angedeuteten Techniken auf die Körperoberfläche auch im Ernstfall nicht anders kämpfen würde. 

 

Budō

 

(japanisch武道, deutsch Militär-Weg, Kriegskunstweg, Weg des Krieges) ist der Oberbegriff für alle japanischen Kampfkünste, die – im Gegensatz zu den traditionellen Bujutsu-Kriegskünsten – ausser der Kampftechnik noch eine „innere“ Dō-Lehre oder auch Philosophie beinhalten.

 

Kihon

 

Kihon heißt „Grundlage“ oder „Quelle“, „Ursprung“ (des Könnens) und wird häufig auch als Grundschule des Karate bezeichnet. Es umfasst die grundlegenden Techniken, die das Fundament des Karate bilden. 

 

Kata

 

Kata bedeutet wörtlich übersetzt "Gestalt annehmen" oder "Form". Eine Kata besteht aus Sequenzen von Abwehren, Beintritten und Armtechniken aus einer oder mehreren Stellungen, beinhaltend Bewegungen vorwärts, rückwärts und zu den Seiten. Die Anzahl der Bewegungen ist sehr verschieden. Das Gleichgewicht zwischen Offensiv- und Defensivtechniken, die Richtungen und der Fluss der Bewegungen, die verschiedenen gebrauchten Stellungen geben jeder Kata ihren eigenen Charakter.

 

Kumite

 

Kumite bedeutet wörtlich „verbundene Hände“ und meint das Üben bzw. den Kampf mit einem Gegner. Das Kumite stellt innerhalb des Trainings eine Form dar, das es dem Trainierenden nach ausreichender Übung ermöglicht, sich in ernsten Situationen angemessen verteidigen zu können. Voraussetzung ist das richtige Verstehen und Einüben elementarer Grundtechniken aus dem Kihon und der Kata. Wenn die Ausführung der Technik in ihrer Grundform begriffen wurde, wendet man sie im Kumite an. Die Anwendung im Kumite ist sehr wichtig, da die Ausführung von Techniken im Freikampf nicht der vorgeschriebenen Form entsprechen müssen, da man oftmals bei überraschenden Angriffen sofort von der Kampfhaltung zur Endstellung der Abwehr gelangen muss.

 

Masutatsu Oyama

 

- Gründer und Vater des Kyokushinkai Karate

- Geboren 1923 in der Nähe von Seoul  

- Mit neun Jahren schon mit dem chinesischen Kempo vertraut

 

Im Alter von neun Jahren lebte er in Japan, um dort an der Universität Kampfkünste zu studieren. Nach dem Erlernen des Judo wurde er Schüler von Gichin Funakoshi, der das Grundprinzip des Karate 1916 aus Okinawa kommend lehrte. Nach einem Jahr völliger Einsamkeit in den Bergen eröffnete er 1951 das erste Kyokushinkai Dojo in Tokio.